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^dr'e Gesinnungen beider Monarchen zeigten sichin dem Briefwechsel, welchen die Minister mir einan-der führlen; es herrschte durchgängig eine herzlicheSprache. Sonst hatte man den Herzoge von Marl-borough, nn Fall er zum Frieden beförderlich wäre,eine Belohnung von ferne hoffen lassen, von der Be-schaffenheit wie er sie sich wünschen müßte. Aber,u der gegenwärtigen Negotiation war von keiner an-Lern Bclohnnng die Rede, als Europa den Friedenzu verschaffen und von keinem andern Interesse als.dem Interesse deS Staates. Wenn man von SeitenFrankreichs sorgfältig die Ausdrücke wählte, wodurchman der Königin zu gefallen hoffte; so war man diesschon ihrem Geschlechts schuldig; aber ihre siebe zumFrieden und die Aufrichtigkeit ihrer Minister verdien-rcn, allerdings das sob, das man der. unterden Negociateurs so seltenen Redlichkeit zu ertheilenhat. Viele glauben leider, daß Ränke und Lügenzur ächten Politik gehören.
Der Ablw Ganltier, ein simpler Geistlicher,der so anspruchlos, ohne alles lästige Ccrimoniel war,gefiel dem Eroßschahmeistcr so sehr, daß als der Königeinen gewissen Plan hatte und den Vorschlag that,einen Agenten von höherm Range nach England zuschicken, er inständigst bat, Se Majestät möchte demAbbö Gaultier die Aufträge ferner ertheilen. Inder That verrichtete er die erhaltenen Aufträge mitsolcher Genauigkeit, erklärte sich mit solcher Bestimmt-heit und gab eben so genauen Bericht von den Ant-Worten, von den Aufträgen, dis er von den englischenMinistern erhielt und von dem Zustand des Reichsund den Gesinnungen der Nation, als man nur wün«schen konnte. Mußte er zu Schiffe gehn und vonirgend einem wichtigen Auftrags mündlichen Berichterstatte^,um umständlicher, als Briese verstattecen,.