Spanischen Successienskriegs. vn
führte, nachdem derselbe seit vierzig Jahren die alteRegel von der Unflätigkeit des Glücks zu zernichtenschien?
B>'s auf den Anfang des sechzehnten Jahr-hunderts muß der universalhiftorische Forscher seinenBlick zurück wenden, wenn die mächtigsten Staats-Unternehmungen, welche die größeren Reiche vonEuropa von Grund aus bewegten und noch jetzt be-wegen, pragmatisch erklärt werden sollen. Dasfünfzehnte Seculnm sah jedes von ihnen erst nochfast ganz isoliert, wenigstens ohne alle systematischeRücksicht auf die GesammtlM der übrigen. DieRegentenmacht hatte im Innern mit gewaltigen Va-sallen zu kämpfen. Und mußte eines der größeren Län-derzugleich von außen etwas fürchten;,so war doch auchdergcwattiamste Kampfdieser Art, —selbst die langeFehde, ob Frankreich von England oder dieser Staatvon jenem abhängig werden solle, — nur eine Sachezwischen Nachbar und Nachbar, deren Einfluß indas ganze Aggregat der europäischen Staaten in tie-fe Ueberlegung zu ziehen, die Cabinetter anderer.Fürsten noch nicht sich angewöhnt hatten. Jene un-aufhörliche Berechnung der Staatskrafte gegenein-ander, welche man jetzt als das große Kunststück derPolitik wenigstens anzugeben pflegt, konnte eher nichteinmal zur Aufgabe gemacht werden, als bis derLauf der Dinge einige sehr heterogene und sehr tha-tige Nationen miteinander in unmittelbares Ver-b 4 kehr