VI
Anfang und Ende des
die Bescheidenheit, welche ihm jede Abschweifungauf Ereignisse, deren R>chtigkcit-cr nicht, vermögeseines Postens, unmittelbar bestätigen und verbürgenkonnte, als den Character treuer Memoiren bewun-dern müssen, können wir uns doch das Unbefriedigen-de eines einseitigen Gemäldes blosserNegotialionen ummöglich ableugnen. Weder Anfang noch Ende, nochirgend eine Modifikation von ihnen wird erklärbar,wenn uns nicht das Ganze der Begebenheiten chi ei-nem Ueberblick gegenwärtig ist. Und jene teleo-logische Appellation an den Unerforschlichen? Eine soallgemeine Lösung aller menschlichen Nüthsel istzu all-gemein, um im Einzelnen für irgend jemand befriedi-gend zu scheinen. Vcrzeihtman cs gleich dem nesgerühr.ken Torcy, daß aus der Atmosphäre, in welcher dieFrommste allerMaitrcssen herrschte,auch sogar in feine,sonst sehr gereinigte, Urtheilskraft sich ein gewisserKrankheitssioff eindringen konnte; so wird doch sicherkein denkender Geschichtforscher Lust haben, dem gut-müthigen Erzähler zu gefallen, sich mit dieser Art vonAugenkrankheit vaccinlren zu lassen.
Woher also der Anlaß des ganzen Unterneh-mens, welches am Ende den stolzesten der Königezur bittersten Selbstverlaugnung zwang? lind auswas für mächtigen Ursachen konnte jenes warnendeBeyspiel, jener Umschwung der Dinge entstehen, derdas Rad der Fortuna beynahe über das Haupt desvorzugsweise so genannte!? -/großen Monarchen^ weg-führte,