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Sardinien geblieben wäre. Uebrigens war der Haupt,punkt, den Frieden zu bewerkstelligen. Jeden Ta-, vcr-mehrte sich die dringende Nvthwendigkeir Desselben.Seine Beschließung war eS, was der König Haupt-sachlich zur Absicht hatte. So sehr er die Lage desKönigs, seines Enkels, annehmlicher zu machenwünschte, so wollte er doch ein Unternehmen, vondessen schneller Beendigung so viel abhing, nicht durchunnütze Streitigkeiten aufhalten.
Er erlaubte daher dem Herrn Rouille, vonder gemachten Forderung wegen Sardiniens und derPlätze in Toskana, wenn er eS für zuträglich hielte,abzustehen; allein diese Entsagung sollte Stufenweisegehen, so wie er ihm vorschnell.
Der erste Schritt war Sardinien zu entsagen,und die Plätze von Toskana als befestigt zu behalten.
Der zweite, die Festungswerke dieser Plätze nie-derzureissen und die Orte dem König Philipp zuüberlasten.
Der dritte, diese Platze entweder befestigt, odergeschleift, dem Großherzog von Toskana abzutrete».
Der König wünschte den Frieden so aufrichtigund seine Zusicherungen waren so lauter, daß erRouilla noch besonders vvrschrieb, in den Confs-renzen jeden Ausdruck zu vermeiden, welcher zu derMeinung Anlaß geben könne, daß er die Absicht ha-be, die Eifersucht zu nähren, welche die RepublikHolland gegen die geheimen Plane des Wiener Hofszu fühlen anfing; und wirklich.hatte diese Republikseit langer Zeit ein Betragen angenommen, welches ih-ren sonstigen Maximen geradezu entgegen war. DieUnerläßlichste für sie war ehedem, es dahin zu brngemdaß zwischen den vorzüglichsten Mächten Europa dar
Gleichgewicht erhalten würde. Davon war
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