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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
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er Verzicht zu thun genöthigt war, nur eine seichte Ent-schadiqung zu erhalten. Die Engländer allein stell-ten sich, als ob sie sich fürchteten, daß ein Prinz ausdem Hause Frankreich im Besitz dieser beiden König-reiche bleiben und folglich Gewalt haben würde, denHandel Englands in der Levante und dem mittellän-dischen Meere zu stören. Diese Furcht aber beun-ruhigte die Holländer nicht und sie harren sich bis jetzteiner in Vergleichung gegen das, was der König demallgemeinen Besten aufopferte, so geringen Entschä-digung nicht widerseßt. Man konnte also glauben.Laß sie die Proposition darüber unterstützen und nochmehr, daß sie der Forderung, welche Rouillö machensollte, einen so mäßigen Antheil zu vergrößern, nichtentgegen seyn würden.

Daher verlangte der König, daß den König-reichen Neapel und Sicilien Sardinien noch beige-fügt werden sollte, nebst den Plätzen, welche Spanienan den Küsten von Toskana besaß. Se Majestäthatten nicht nur das besondere Interesse des Königs,seines Enkels, vor Augen, sondern auch das des gan-zen Europa. Denn zu dessen Ruhe war rarhsam,daß V.r Fürst, welcher die beioen Sicilien beherrschenwürde, auch mächtig genug wäre, um sich in seinem neuenBesitzthum zu behaupten. Er würde alles zu befürch-ten gehabt haben von den ehrgeitzigen Planen desHauses Oesterreich, welches sich auf eine große ZahlAnhänger stützte, die sich in der letzten Revolution desKönigreichs Neapel laut für dasselbe erklärt hatten.

Der Erzherzog würde, wenn er König von Spa-nien geworden wäre, leicht zu Neapel und in Siciliengeheime Einverständnisse unterhalten haben; überdießwürde eS ihm auch allzu leicht gewesen seyn, schnellHülfstruppen dahin zu schicken, wenn er Herr von

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