Druckschrift 
Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

diesen hatte mckn seit 1706. verfolgt. Schon mehrereVorschläge zu nnem gütlichen Vergleich waren dieserMepub'ik gemacht worden. Der glückliche Erfolg da.von stellte auch sogleich den Frieden wieder her, abervon diesem wird > icktS gehört, wenn er nicht durch denSieg unterstützt wird.

Die nach so vielen widrigen Begebenheiten ge-machte.'! Versuche brachten statt aller Antwort die Wir-kung hervor, daß die Holländer an ihre Alliirten un-zertrennlich gebunden, als eine Praliminarbedingungund als die Basis des zu machenden Traktats foderten,daß Spanien mit allen seinen Staaten, in der altenwie in der neuen Welt, dem Hause Oesterreich zuficle:daß die Republik Holland, durch die UnternehmungenFrankreichs immer beunruhigt, zu ihrer Sicherheit undihre gerechten Besorgnisse zu heben, in den Niederlan-den eine hinreichende Grenzmaner bekäme; daß derHandel ihrer Unterthanen mit Frankreich gesichert unddie zu Ryswyck über diesen Punkt zugestandenen Vor-checke noch vermehrt werden sollten.

Ware man über diese Praliminärartikel ins Rei-ne, dann könnte man über die übrigen Friedenöbedin-gungeir unterhandeln.

Diese gebieterischen Foderungen wurden durch dieReden der Femde Frankreichs unterstützt. Ihre ge-wöhnliche Rede war: man dürfe seinen Kunstgriffennicht trauen, müßte sich vor fernen Fallstricken hüten;ein dauerhafter Friede, wie ihn Euro^ a zur Sicherungseiner Ruhe und seiner Freiheit wünschen müßte, wür-de nie nach den G>schmack der Franzosen, und nie diewahre Absicht ihres Königs seyn; er habe keine andere,als eine mächtige sigue deren vorzügliche Macht ausman Einverständniß in allen ihren Thetlen beruhe, zutrennen ^ noch einige Jahre Kr.eg, sagte man, und das

«lilEtz» §

KB

U hmÄ, tiss

!» v