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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
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Burgund, welcher die Armee Sr Majestät komman-diere, die Stadt Gand überfiel; aber die Hofinmg zuglücklichen Fortschritten wahrend dieses Fcldzua.s ver-schwand durch die höchstwichtige Schlacdt von Oude-narde, die eben so unglücklich ablief, als sie übe! be-schlossen worden war; eine traurige Wirkung der Eifer-sucht zwischen den Hofmännern eines jungen Fürstenund dem General, welcher die Armee unter ihrer Aus-sicht commandirte.

Durch dieses Ercigniß verlor Spanien alles. waKes noch in den Niederlanden besaß, nur Luxcnburg,MonS und Niewport ausgenommen. Es würde über-dieß die Folge gehabt haben, daß sich Frankreich denhärtesten Bedingungen hätte unterwerfen müssen, umeinen nvthig gewordenen Frieden zu erlangen, wennnicht Gott den König geschützt und nachdem er ihn ge-demüthigt hatte, seine Feinde verblendet hätte.

Obgleich sich bei jeder Prüfung sein Muth zeigte,so fühlte er doch innerlich den gerechten Schmerz überdie Verlängerung eines Kriegs, unter dessen Last seineUntcrthanen seufzten. Mehr ihr Unglück als seinenRuhm zu Herzen nehmend hatte er, um es zu enden,verschiedene Mittel angewandt, eine Unterhandlunganzufangen.

Sich an Holland zu wenden, hielt man allgemeinfür den einzigen Weg, zum Frieden zu gelangen; und

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qerten den 22. August Lille, und eroberten sie den 2;.Ockvbcr, und den 8. Dccember die Citadelle. Den zo.December nahmen die Alliirren Gand wieder weg. DieEngländer bemächtigten sich den rAugust Sardiniensund den 29. September Port Mahon- Der Herzogvon Savoyen eroberte die Schanzen von EMes, vonFenesirclles und von Perauze. Zn Spanien hatte» wireiniges Glück.