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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
256
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ein edler Mann, ich kann stets au filmrechne > 1 . Ioui horte dies und hinterbrachte mir estreulich am nächsten Morgen. Ich vcrmuchete so-gleich/ daß e6 Beioi seinerseits der Königin wurde bei-gebracht haben. Diese konnte freilich nicht misten,daß ich in eben den Moment / wo ich Monsteur dieAnerbietung that, zu welcher die Ehre mich verpflich-tete, nicht vergessen hatte, alles, was die Ehre mirerlaubte, ünzuwenden , um den Umsturz dcg Staatszu verhindern.

Die von Ioui erhaltne Nachricht veranlaßtemich zu tiefem Nachdenken über die Bedenklichkeiten,welche mir Montresor Tags zuvor so sehr zum Vor-Wurf gemacht hatte. Es ist wahr, daß sie, wenig-stens gewöhnlich, in der Welt kein Glück machen;aber eS giebr Seelen, die die Genugthuung, welchesie in sich selbst finden, dem glänzendsten Erfolgvorzaehen.

Ich mußte diese kleine Erzählung vorausschicken,Weit sie die Ursache meiner Antwort an die Königinenthält, welche Sie jonst befremdet haben würde; dasheißt die Ursache, welche mich damals bestimmte.Denn Sie wissen, daß ich auch vorher fast immerdie nemliche Aufrichtigkeit gegen sie bewies.

Ich fühle, sagte ich ihr, die lebhafteste Freude,daß nun endlich der längst sehnlichst gewünschte Mo-ment erschienen sey, wo ich ihr ohne Einschränkungdienen könnte. So lange Monsieur an den UnruhenTheil genommen, habe ich wegen meiner Verbindungmit ihm, bei welcher ich ihn nie huicergehen wollte,nicht meiner Neigung folgen können, und wenn ichgestern die Ehre genossen hatte Sie allein zu sehen,so würde ich mein gewöhnliches Betragen beobachtet

haben,