Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

21

'tt>rch,

!ü>"U!!^

ckz;

-rtk. ü»limch

< W

ijwtt»

!>1,M

!«,Mi

Milsi

!Mz!>> Ii>Mtk»>

r TnÄ

l, »arr?Ä

kiN^

teresse, das mir vst genug zu schaffen machte, hatte ver-geffen dürfen. Frau von Guimene, die das Schreckenin den ersten Tagen der Belagerung aus Paris vertrie-ben harte, brachte der Zorn bei der ersten Nachricht,die sie von meinen Besuchen in dem Hause Cheuvreuseharre, wieder dahin zurück. Ich war Thor genug,ste bei der Gurgel zu fassen, weil ste mich so feig verlas-sen hatte, und ste hakte die Thorheik, mir, wegen mei-ner mit Fraulein von Chevreuse begangenen Treulosig-keit, einen feuchter an den Kopf zu werfen. Nach einerViertelstunde waren wir so harmonisch wie zuvor, und»nr folgenden Tage lhat ich zu ihrem Dienste, waS Siebald hören werben.

Fünf oder sechs Tagt nach dem Vergleich deSPrinzen ließ er mir durch den Präsidenten Viole sagen,daß er in Paris als ein Mann verschrieen sey, der denFrondeurs sein Wort gebrochen habe, daß er mich zwarnicht für den Urheber dieses Gerüchts halten könne, aberdoch wisse, daß Herr von Beaufort und Frau vonMontbazon vielen Theil daran hatten; ec bitte mich,darinn Srdnung zu machen. Statt aller Antwortstieg ich selbst in den Wagen des Präsidenten Violeund fuhr mit demselben zum Prinzen zurück, dem ichhinlänglich zeigte, daß ich in Rücksicht seiner stets so ge-sprochen hätte, wie ich sprechen sollte. Auch Beaufortund die Montbazon suchte ich, soviel ich konnte, zuentschuldigen, obgleich mir nicht unbekannt war, daß diefehlere in ihren Reden nur allzu unvorsichtig gewesenwar. Ich bemühte mich, ihn fühlen zu lassen, daßdie Klagen über seine Versöhnung, welche Mazarin zumzweitenmal auf den Thron erhübe, in einer gegen die-se» so wüthend eingenommenen Stadt, wie Paris, nichtbefremdend seyn könnten. Er war gerecht und gestand,daß das Volk nicht erst fremde Anreizung bedürfe, um

B 3 über