können. Ich benachrichtigte Van'carville, daß er ihngenau beobachten sollte, damit er wenigstens keinenachtheilige, besonders Verträge, schließen möchte. Aberich hatte hier falsch gerechnet; denn Herr von Longue-ville setzte bei dem Fortgang seiner Angelegenheiten eineben so leichtgläubiges Vertrau-n auf Amonvilie, «iSer rü dem Anfang derselben, aus Varicarville zu sehenpflegte. Der Erste suchte ihn unaufhörlich für LenHof zu stimmen. Der Zweyte, der den Herzog per-svnl-ch liebte, und in seine Verhältnisse gegen dre Mi-Niger immer eins gewisse Würde zu bringen suchte,verflocht ihn in Händel, die einem durchaus gutenHr-zrn, und einem Kopf, dem nichts als Festigkeit fehl-te, schmeicheln konnten.
Seit 6 Wochen, hatte er an dem bürgerlichenKrieg Theil genommen, als ich ihm die eben erwähnteNachricht gab. Variearvilleö Antwort sagte mir,daß Aukm-vrlle im Begriff sty, seinen Dienst zu ver-richten. Akach einiger Zeit, that er die schon erwähnteReife nach St. Germain, wo er jedoch nach Varicar-vills'6 Versicherung weder seines eignen noch seinesHerrn Vorlheil fand. Dies nöthigle Herrn von Lon-guevillc sich auf die Heerstraße zu wenden, und dieCoriferenz m Ruel zu einem Vergleich zu nütze«. Al-les was ich ihm über dis gegenwärtige Lage der Sachegesagt hakte, erhielt seinen Beifall nicht, und er sen-dete jetzt Varicarville zu mir, unter dem Vorwand,mich die Versuche, welche Don Frsnzisco Przar-rv von Seiten deS Erzherzogs gemacht, wissen zu las-sen , eigentlich aber damit dieser mir seine Plane an-nehmlich zu machen suchen sollte. Ient waren wir,Herr von Bouillon und ich überzeugt, daß der nachRouen ungeschickte Edelmann, Herrn von sougucvilledie angenehmste Botschaft bringen würde, weil er