bindung schon genossen hatte und künftig zu genießenhoffte, entsagen mußte.
Nur der König fand seinen Vortheil dabei, undhatte am wenigsten Ursache darüber betrübt zu scyn, dadiese Verbindung ihm zu einer Eifersucht Ursache gegebenhatte, welche durch die Schwangerschaft von Madamenoch vermehrt worden war.
Als der König alle seine Besorgnisse gehoben sah,unterließ er nicht, große Berrübniß zu bezeugen, weiler die Tugend dieser Prinzessin» sehr geschaht hatte, eswar ihm, aber sehr lieb, daß sie nur eine Tochter hin-tcrlicß.
Der Präsident ls Coigneux und Puylaurenk wa-ren über diesen Tod leicht getröstet, weil sie schon ge-fürchtet hatten, Daß Madame viel Einfluß auf Mon-sieur bekommen möchte. Da sie wußten, daß dasHaus Guise diese Absicht hatte, und der Abbe vonFoix, ein Anhänger desselben,taglichRathschlägs dazu gab.ES wurde von mehreren zu gleicher Zeit bemerkt, daßMadame von Monsieur sehr geliebt wurde, daß er aberdoch etwas zurückhaltend gegen sie war, als ob er be-,fürchtete, daß sie sich zu viel Herrschaft im Hause an-maßen wollte. Monsieur begab sich an Dem Tage, wosie starb, sogleich in das Haus des Präsidenten le Coig-neux zu St. Cloud. Aber er fand wenig Erleichterungfür seinen Schmerz, welcher durch einen Zufall, der demHerrn von Boutteville-Montmorency zustieß,einen neuenZuwachs bekam. Dieser hatte sich eüiige Tage vorhermit dem Marquis von Beuvron und Bussi L'Amboisageschlagen, und der Streit endigte sich durch den Tob desletztem. Der Graf von Chapelles war sein Secondant.
Der König war um so mehr darüber aufgebracht,da er diesen Monkmorency schon öfters bei dergleichen Feh-lern