Richelieu's Staatsmaxlmen. r.xix
^ genheiten seines Reichs sich wmklich zu geben wisse.Es ist die naiveste aller Bemerkungen, weiche hier^ von R. über die Quelle dieser romanistischen Staats-klugheit gemacht wird: „daß kein Me n sch i nder Welt mehr auf die Vernunft zu se-M hen Ursache habe, als die Päbfre *) undMi! dannvch niemand mehr auf die Macht halte?'Eli Nur um des Witzes willen konnte der Premiermi--H nister einen Augenblick ignoriren, daß nur die MachtM der Probierstein auch seiner Staatsvermnist sey.
Unter den übrigen Staaten , von denen'jedernach seinem Temperament zu behandcln sey,. charak-terifirt R. die Republiken seiner Zeit, oder richtiger:die Aristokratien, welche jenen Namen enlweyhten,Wt durch den bleyernen Gang. Ehe der Privatge-
, Kl winn der Vornehmen gegen einander ausgeglichen
,k, iu war und daraus der Schluß reifte, was folglich —-
M einzig um des allgemeinen Besten willen — §e-
B schehen müsse; bedurfte es dort allerdings der mef.
P stcn und langsamsten Schlangenwindungen, gewiß
;also auch der häufigsten Anwendung von der schlau-^ fien Regel des Staatskünstlers: daß „der schlauste. nie schlau scheinen muffe l"
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s' kspes." x. 52 . Wenn Richelieu und wen» die Mo»
ralphilosophie von Wersnvfk spricht, so ist vou Anti«pvde» die Redet