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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
LVIII
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r-vm Richelieu's Staatsmaximen.

de geliefert, ohne Zulauf von Franzosen; aber achtTage lang sie abzuwarten, sey ihnen unerträglich.Jede Gefahr sey ihnen gering; nur Mühe müsse esihnen nicht machen, sich hineinzustürzen. IhrenSieg zu benutzen, oder gegen Misgeschick auszuhar-ren, sey gleich sehr eine Unmöglichkeit. Tapferkeit,, Wuth und Menschlichkeit hingegen erhebt R. alsihre gute Eigenschaften. Er mahlt sie als leicht ver-söhnlich, ohne Rachgier, ohne Grausamkeit (S« 7«)

Gemildert hat wenigstens R. nichts in den Zü-gen, welche die Untauglichkeit seiner Nation zumKriegführen beweisen sollten. Desto ehrenvoller fürihn, auch durch solche Truppen im Kriege sich furcht-bar gemacht zu haben. Jene Fehler der Flüchtig-keit findet Er durch Frankreichs Ueberfluß an Men-schen zu ersetzen. Das übrige, selbst die Kriegs-zucht, hange blos von der Beharrlichkeit des Be-fehlshabers ab- Alles könne dieser aus ihnen ma«chen, wenn er erst über die Notwendigkeit derAnstalt ihren Verstand zu gewinnen wisse und als-dann über dem gefvderten mit unbeugsamer Stren-ge festhalte. Unter den Spanischen Heeren werdeder Franzose ein Spanier, unter den CroatischenHordenein Croate. (S-79) Marillacs und Mont-moreney's Bestrafung habe alle Große des Reichszur Ordnung geführt, ein Exempel, an zehn Offi,zieren und fünfzig Gemeinen gegeben,, werde ein

gan,