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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
VI
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" Richetteu's Staatsmaximen.

Feinden gegeneinander gestempelt, sich wechsclswei-se die Hälse brechen. So gab es was zu rennenUnd zu treiben. FunfzigMeilen her brachten ihm Hl«boten die Neuigkeit: Ew. Majestät haben gesiegt!und dem Minister: der Staat ist in Gefahr! Be-dächtliche Fürschritte zum ungesäumten Zusammen-treten in geheimnißvvlle Präliminar - Negvtia-tions - Berathschlagungs - Sitzungen gaben nunauch der Allklugheit ihre Beschäftigung. Manfeilschte und ließ sich feilschen. Ewige Aussöhnungwurde beschworen. Der Staat war gerettet; dieAnnalisten hatten Großthaten einzutragen und dieHofgelehrten die Inschriften auszusinnen, durchwelche der Siegreiche im Durchfahren seine eigneExpeditionen auf den Triumphbögen kennen lernenmochte. Der Tag der Friedensfeyer brach an, unddie treuen Unterthanen, versteht sich die übrig ge-bliebenen, sahen ein, daß sie ohne den Krieg so einFest nicht haben könnten, und jubelten.

Alles genoß nun die entbehrte Ruhe desto ge-mächlicher, bis etwa einen Großen die Ucbellaunean einem unglücklichen Morgen seinem Rivalen inden Weg führte, dessen Nachtschlaf gerade auchnicht in Ordnung gewesen war. Sie emzweyensich. Der Hof ist in Gährung. Ausgleichungenwerden überdach:; Worte gewogen und zu leichtbefunden. Das königliche 'Ansehen wird auf die

Spitze