- - 8l
so überhand nahmen,, und so viele daran lagen undstarben, daß man nicht ohne Gefahr länger daselbstweilen konnte.
29.
" Die Frau Gräfinn hakte gestern ansagen lassen,dass man beschlossen habe, heute wieder zusammen zu-treten, um in Ansehung der Einrichtung so wohl alsdeü noch unerledigten Inhalts des Edrctes vollends inRichtigkeit zu kommen, damit morgen der Friede un-terzeichnet und übermorgen zum Sonntag das TeDeum deshalb angesttmmr werden könnte. Man habshiezu von neuem als Commissarien ernannt die Herrnvon Bouillon, von Sully, von Courtenay, des Bor-des Mercier, Brekeville, Gomerville, und einige an-dere, mit aller Vollmacht, gänzlich abzuschließen. Dieköniglichen Abgeordneten versammelten sich demnach bei)dem Marschall von Briffac, wo einige der andern sichebenfalls einfanVen. Weil aber der Herzog von Sullyin der Nacht etwas unpäßlich worden war, so verfüg-te man sich nach dessen Wohnung, nämlich die könig-lichen Abgeordneten, die übrigen genannte» Herrn»und auch der Herzog von Revers. Man arbeitete.hierbis Mittag, und bestimmte eine Stunde nach Mit-tag, wo man abermals bey derFrau Gräfinn Soissonszufammenkommen wollte. Man schöpfte jetzt, Hoff-nung alles bald und glücklich zu Stand gebracht zusehen.
Nach Mittag verfügten die königlichen Abgeord-neten sich zur bestimmten Stunde zur Gräfinn; so^wiesie aber eintraken, sahen sie auch den Prediger Chauffe-pied ankommen, der vor fünf oder sechs Tagen von sämmk-liehen zu soudun befindlichen reformirten Deputieren audie Versammlung derselben zu la RvcheltE geschickt worden-7, Denkwürvigk. XVl.V. § war,