Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

V o r b e r i ch k.

einem Wlnk der Vorrede, nicht von dem Grafen selbst.Ihr Verfasser wird nicht genannt. Es ist Mangel anBehutsamkeit im Quellenstudium, daß mehrere Geschicht-schreiber sich auf diese anecdotenrciche Randglossen alsauf Zeugnisse der Urschrift berufen. Der Uebersetzcr hat,was oarin irgend wesentliches enthalten ist, wörtlich au»gehängt.

Ludwig der XIV. soll dem Verfasser dieser Memoirenmit den Worten parenrirr haben:Ich verliere heute den-aikesten, getreusten, unterrichtctsten Meiner Minister,"und der französische Vorredner glaubt, daß dieser Lobsspruch alles, was er zur Empfehlung seines Verlagswcrkssagen könnte, übertreffe. Wer gewohnt ist, Epiphvncmeder Großen wie Prologen der Verleger als Worte für denAugenblick zu betrachten, dem wird es desto angeuehmerseyn, die folgenden Memoiren ephemerischer Lobpreisungennicht bedürftig zu finden.

Das vorausgefchickte Tagebuch der Vserhandskungen zu Lvudnn ist Nachtrag zu denen im nachstvorhcr«gehenden Bande gegebenen Memoiren des StaatSscecetairsvon Pontcharrrain. Der Zusammenhang der Zntumstäi«Le, in welche jene Verhandlungen fielen, ist von dorther alsbekannt vsrauszusetzen. Die wichtigsten Jeitverhaltnisssder Memoiren von Vricnne wird die Skizze überRichelieu hier und in der Folge heranshebcn»

Jena, Michaeliss Messe! 798 .

I. Tags