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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
XII
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Glanz von Würden und Staatsamtern, dielängst seine Voreltern bald verdient bald wenigstens/ genossen hatten. Am meisten aber mußte ihn diewohl erprobte Erfahrung in den Hofkünsten, wel-che man an seinen nächsten Verwandten laut aner-kannte, für diese über alle Berechnung erhabenenSphären auszcichnen.

Man konnte ihn- und wo eher als am Ho-fe der Lilien? nur allzu sehr darum beneiden, daßseine Ahnen von Matthicu Montmvrency, ja vonköniglichen Prinzessinnen aus dem Hause Dreuxentsprossen waren und daß zunächst seine Großmutterin gerader Linie sechs bis sieben Prinzessinnen desKöniglichen Hauses in ihrem Stammbaum aufzeigte.Der Glücksfall, ein §cld dieses Stammbaums aus-zu füllen, reichte ohne Schwierigkeit dazu hin, daßsein ältester Bruder, der m einem Privatzwiftwegen des Cardinal - Ministers einen ruhmlo-sen Tod fand, doch als Marechal de Lampstarb. Auch dazu mochte er wenigstens nöthiggewesen seyn, daß ein Mann, welcher sein Le-ben

Adern der Richelieu übergegangenen Königlichen Blutserst damals, alsder Kardinal durch Vermahlung seinerNie-;c, Madame de Combalcl, mit dem Düc d'Orlcans sichzu befestigen entschlossen war. Daher der Dank gegen de»Gencalogistcn, du CheSne, für seine Ausschmückungdes Stammbanms.