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S. 325. Marschall d'Ancre —
Eine offenherzige Schilderung dieses hochgrstiegcnen Günstklings nus desien eigenem Mund« überliefern uns Baffvnipierkke's !b!emvir«s p. 4;«. Gegen das Ende des ^zahrsIüi6. war dem MarjchaU seine ciuzige Tochter gestorben D.be uchle ihn und fand ihn, gegen all« Trostgründe venchioffen,in lletftcr Gemüthszerrüttung. Endlich li.ß ihn derselben it s.ttcncr Offenherzigkeit b>S ans den Grund seines Herzenssehnl.
Ja, mein Herr, rief der Marschall aus, ich beiklage tn Wahrheit meine Tochter und werde sie b-kiagcn, solange ich lebe- Doch bin ich vcr Mann, der ein solches Schickisal standhaft zu ertragen wüßte. Aber mein, meiner Iran,meines Sohnes und meines Hauses Unr rgalig, de» ich vorAugen sehe, und der wegen der Hartnäckigkeit meiner Fraul-nv rmeidlich ist wingt mich zu Th änen uno macht, baß ichdie Eedull verliere. Ihnen will ich ruS entdecken ; Sie sind-in wahrer Freund, und haben mir in meinem Leben stetsBeistand geleistet. Wissen Sie also-, wein Herr, daß ich inmeinem Leben die W li kcnmn geleint, daß ich mcht nur dasSteigen des Glücks, sonder» auch das Fallen desselben mitangesehen habe; baß ich aus diesen Beobachtungen weiß, wieder Mensch nur bis aus einen gewissen Gipfel des Glücks zukommen pflegt, von welchem er wieder herabsteigt, oder viel-mehr heradstürzt, je nachdem er höher oder steiler hinaufge-stiegen war. Härten Sie mich nicht in meiner Niedrigkeit ge-kannt, so würde ich diese vor Ihnen zu verbergen suchen.Ab r Sie haben mich zu Florenz gesehen, wo ich, der Lieder-lichkeit ergeben, j.hr ins Gefängniß gesetzt, jetzt auSber Stadtverwichen wurde, öfters ohne Geld war, und uuaushöri.chcin zerrüttetes und unordentliches Leben führte.
„Ich bin cin gebomer Edelmann und von guten Eltern.Aber da ich nach Frankreich kam, hatte ich nicht euren ^Hellerin, Vermögen, -md war mehr als acht tausend Thaler schul-dig. T w Heurath mit meiner Frau und die Gunst der Kö-nigin» verletzten mich bcy Lebzeiten des verstorbenen Königszwucheu manck seien Intrigen« , verschalten mir aber auch Ver-mögen , Ehrenstclle» und Aemter während ihrer (der Köni-guur- Negemschast, Ich selbst habe an meinem Glücke gearr
Er; beiter,