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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
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S. n. Hierauf sagte auch der König einige Worte re.

<^> u dewig der Dreizehnte gehörenden r7Sept. i 6 oi.war beim Tode Heinrichs des IV. (b. i4May iüio.)noch nichtvoll« neun Jahre alt. Die königliche Wittwe, Marievon Medices, Tochter des Großherzogs Franz von Tos.cana, gelenkt durch ihre übermüthige, vielleicht sogar vonSpanien bestochene Landsleute, Concini und dessen FrauLevnvre Dori, genannt Galigai, dachte einzig auf Er/reichung der Regentschaft. Diesen Zweck ereilte sie durch Hül«se des Herzogs von Epernon, der noch an HeinrichsTodestag bas Parlement mit seinem gewöhnlichen Ungestümzu einer Erklärung nöthigle, vermöge welcher die Königin»während der Minderjährigkeit ihres Sohns Vormünderin» des/selben und Negcntinn des Reichs seyn sollte. Dies geschahohne die Dcistimmung der beiden vornehmsten Prinzen vomGeblüt, des Herzogs von Conde (Heinrichs vonBourbon) und des Grafen von Svissons (Karls vonBourbon)zu erwarten. Diese beide waren abwesend; dererste zu Mayland, wohin er sich wegen seiner Gemahlinn ge«flüchtet hatte, der andere in einem seiner Schlösser vhnweitParis, wegen des Misvergnügenü über einen höchsiwich«tigen Umstand bei der Krönung der Königinn. Die Her«zoginn von Vendome nehmlich, eine natürliche Tochter Hein«richs des Vierten hatte, bei dieser Gelegenheit gleich de» Prin«zessinnen vom Geblüt, ein Kleid mit Lilien geflickt,

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