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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
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gehalten, denn ehe drei Monate ins Land kamen, kameine Veränderung nach der andern, und der grösteThcil der katholischen Soldaten wurde daraus weg»geschaft.

Ich erwähnte oben schon, wie das Gouvernementvon der Normandie von der Königin» Mutter in ih-rem Vergleich gegen das von Anjou abgegeben wurde.Man stellte es hieraus dem Herrn von Luines zu freierWahl anheim, es entweder sich übertragen zu lasten,oder auch gegen ein andres ihm convenables und da-bei nicht so in die Augen stechendes, zu vertauschen.

In dieser Absicht trug man es dem Herzogvon Gruse für das von Provence an. Da man aberzu viele Schwierigkeiten bei dem Vergleich darüber fand,trat man, jedoch ebenfalls ohne Erfolg mit dem Her-zog von Vendome wegen Bretagne in Unterhandlung.Endlich wendete man sich damit an den Herzog von Lon-gneville in der Picardie. Dieser grif zu, man trat irrbestimmte Unterhandlungen, und der Herr von Luinessollte die Bestallung über die Picardie erhalten.

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Der Herzog von Montbazon wurde an die Kö-nigin« Mutter nach Angouleme geschickt, um sie zubitten, sie möchte sich von Angouleme weg, nach An-gers und von da nach Tours verfügen, um den Königzu besuchen, ihren P!ah bei Hof cinzunehmen, und sichzur Rückreise mit Ihm nach Paris zu entschließen,wo Ihr alle Ehre und Liebe wiederfahrcn sollte. Erkonnte jedoch noch nichts bei ihr hierin zu Stand brin-gen , da die Königinn Mutter noch einiges Mißtrauendeshalb äußerte, weil der König einige Capitains von

der