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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
392
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vorausgehen lassen, so daß Sie also voraussah, daßSie in kurzem, ohne wahrscheinliche Hvfmmg einesE"^kes, von allen Seiten her eingeschlossen seyn

würde.

Diese Betrachtungen vermochten sie dann, willigdenMnträgen und Erösnungeü Gehör zu geben, dieder Kardinal de la Rochefoucautt ihr machte, einenVergleich einzugehen, und Zutrauen zu fassen zu denVersprechungen, die der -König an Sie ergehen ließ,daß Er forthin Sie lieben und ehren, und Ihr volleF> riheit lassen wolle, ganz nach Ihrem Gefallen zu kam-men und zu gehen , i'o wie überhaupt Ihr in Ihren be-sondern Angelegenheiten jed? Befriedigung zu gewahren.Nachdem Sie nun über dies alles die erforderlichenmündlichen Versicherungen und stlrkunden für Siclr so-wohl als Ihre Anhänger vor, jenen an Sie abgeordne-ten Herrn erhalten hatte, so erklärte sie, ohne -weitererst Nachricht vom König abzuwarten, öffentlich, derFriede mit dem König sey zu Ihrer vollkommstcn Zu-friedenheit zu Stande, ließ in der Episcvpalkirche zuAngoulerne dasDerim singen, und sieng an, ei-nige Ihrer Truppen abzudanken.

Anmerken muß ich hier, daß Sie in den Ver-gkeichsartikeln sich des Gouvernements von der Norman-die begab, und dagegen vorn König das von Anjouriebst den Plätzen Angers, Chmon und Pont de Ce'erhielt, wofür die derniaiigen Inhaber entschädigt wer-den sollten.

Der König erhielt diese Nachricht am 16. als Ereben von Orleans aufbrach, setzte nichts destowcmgerSeinen Weg fort, und langte am 17. zu Angoulemean, wo Er einige Tage verweilte Er tral nun dieriöthtgen Verfügungen, meldete überall hin den ge-

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