Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
390
Einzelbild herunterladen
 

ZY0 ------------

seiner Gemahlinn zu condoliren, und bei dieser Gele-genheit bas lang bestandene gute Vernehmen zwischenbeiden Kronen wieder herzustellen, das im vorigen löahrdurch die Ungebühr gegen unsern G-sandten unterbro-chen worden war, den man um den Rang vor dem spa-nischen hatte bringen wollen, wozu dann noch einigeandre unfreundliche Schritte von beiden Seiten gekom-men waren. Der Prinz vvn Picmont Halle sich schonwie von »clbst hierin verwendet, um dies guteVernehmen wieder herzustellen; was der Marquis vonTrenne! vollends zu Stande brachte, dem alle Ehren-bezeugungen und Höflichkeiten daselbst widerfuhren.

Um eben diese Zeit schickte man auch den Grafenvon Rocheguy an den Erzheizog, um ihm wegen deSvor einigen Monaten erfolgten HmtrittS des Kaisers zucondoliren.

Der Marschall von Lesdiguiereswar in Dauphi-ne', und bezeugte sich bereitwillig, dem König bei Ge-legenheit der drohenden Unruhen zu dienen, dabei je-doch auch geneigt, die Sache auf dem Weg eines güt-lichen Vergleichs beigelegt zu sehen.

M a i.

In diesem Monat, besonders zu Anfang dessel-ben, grif alles zu den Waffen. Der König ließ in allenProvinzen Vorkehrungen treffen, um Sein Ansehn zubehaupten, und zu verhindern, daß die Unruhestifternicht aufkämen. Zu dein Ende schickte Er die meistenGouverneurs und Lieutenantsgeneraux nach ihren Gou-vernements, meistens mit Vollmachten zu Werbungen.Auf-der Seite von Champagne ließ Er den Herzogvo» Revers mit dem Befehl, fünf bis sechs tausend

Mann

,W

l« tii,Mi»lch

MlgN

lickt,

ftzjUt

IM, t

!!> L,

Äk,

Ätiksi

-llt, !

V