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durch alle Provinzen, das Parlement und Volk vonParis ziemlich ungünstig gesinnt waren. — DerKö- '!mg verweilte den ganzen Monat hindurch deswegen zuSt. Germain.
Unterdessen erhielt er Nachricht, daß der Herzogvon Epernon mit einigen Truppen und zwei Kanonen -von Angoulenie ausrücke, um nach Limozin zu marschi- ^ ^ren, wo der Lieutenant du Noi, Graf Schömberg, die ^Städte und das Land mit seiner wenigen Mannschaftim Gehorsam gegen den König erhielt. Bis dahinwar es noch nicht zu Thatigkeiten gekommen.
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Zu Userche befand sich eine befestigte Abtei, wo- .ich»,rin der Herzog von Epernon sich stets durch sichre Trup. M,«pen iur Uebergewicht erhalten hatte, so dass er von der MiezAbtei, nicht aber von der Stadt Meister war, deren LBürgerschaft an den Tag legte, daß sie ihrer Pflicht Hn.gegen den König getreu zu bleiben gesonnen sey.
Dahin also beschloß der Herzog von Epernon sei- . ^ne Truppen mit den zwei Kanonen marschiren zu lassen, ^ ^um sich, mit Hülfe jener Abtei der Stadt zu bemächti- ^gen, in Hofnung, dadurch alsdann mehrere andre sei-ner Gewalt zu unterwerfen, theils durch Gewalt, theils ^
durch Furcht. Nun hatte der Graf Schömberg einigeTage zuvor einen Anschlag auf diese Abtei eingeleitet M Ngehabt, aber wieder aufgegeben, weil er den Vorwurf iiWwtscheute, die Feindseeligkelten zuerst angefangen zu ha-ben. Da er aber jetzt den Herzog von Epernon selbstim Anmarsch, und nur noch zwei Meilen entfernt sah,und berechnen konnte, daß die ganze Provinz in Un-vrdnunq gerochen würde, wenn man ihn in Userche ein-rücken ließe; so entschloß er sich seinen ersten Anschlagauf die Abtei doch noch durchzusetzen, was er so glück- ^
lich vollführte, Laß sie am Hellen Tage theils durch Pe- ^
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