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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
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Der Herzog von Montmvrenci kam aus Langu«doc nach Hof. In seiner Provinz war alles nchia, bisaus die Handel mit dem Herrn von Bouchet wegenfernes Forcs Brescou. Außer den schon erwähntenAnstalten zu Land unv zu Wasser hatte der Herzog vorseiner Abreift auch noch einige Schanzen um das Forther anlegen lassen, um es zu blokiren, und aus demdarin ausgepflanzten Geschütz zu belästigen. Es lagjedoch zu weit in der See, als daß daS Geschütz vomLanv her ihm viel hätte anhaben können. Der Her-zog uoertrug deswegen die Aussicht und Leitung der gan-zen Blokabe dem Herrn von Portes, welchem selbst da-rum zu chun war, daß Fort einzudekommen, esmoch.te nun durch Gewalt oder Unterhandlung gehen, wo-ran er unter der Hand arbeiten ließ, indem er unterdem Herzog von Montmorency Gouverneur davon zuwerden wünschte. Die Sache siel übrigens der Pro-vinz zur Last; der Herr von Portes mußte endlich aufBefehl deS Königs die Unternehmung ausgeben, undschickte einen Adelichen an den Herrn von Bouchet,welcher dann den Platz an einen Untersfficier von derGarde übergab , nach Hof gieng und den König seinergänzlichen Treue und Unterwürfigkeit versicherte.

Man war begierig, wie es in Piemont noch ab-laufen würde, besonders in Belref der Zurückgabe vonVercelü an den Herzog von Savoyen. Die Herrnvon Modenne und Bethune betrieben es unausgesetzt,und hatten Mühe, die ewigen Zögerungen des DonPedro von Toledo endlich zu besiegen.

Der König erließ einen Staatsrathsschluß zu

Wiedereinsetzung der IeMireri in ihr Collegium zuCler-

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