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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
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(des Kardinals war man jedoch nicht recht sicher) derGraf von Auvergne, der Herzog von Elboeuf, derGraf von St. Pol und einige andre, nebst dem größtenTheil der Kronbeamten , hielten es mit dem König undder Königin!« Mutter, welche äufferlich in der bestenHarmonie zu stehen schienen. Die andern Prinzen,einige Herzoge und Kronbeamte hatten sich in den Kopfgesetzt, daß man auf sie los gehen wolle, und setztensich daher ganz unverholen in Vertheigungöstand. Ei-nige Andre endlich wollten erst sehen, welche Wendungdie Sachen nehmen würden, und dann nach Befindender Umstände eine Parkhei ergreifen. Diese nahmen un-terdessen in der Stelle auf alle Fälle ihre Maaüregeln.

Die tirannische Regierung des Marschalls d'An-cre und der drei genannten Thcilhaber, erstieg einssolche Höhe, daß es gar nicht mehr auszuhaltenwar, selbst für die Großen nicht; ohne Rücksicht undSchonung wurde er beleidigend gegen jedermann, wennetwas vorsiel, das ihm unangenehm war; stets gienger damit um, den Rest des Scaarsraths, und dieStaatösecretairs, die nicht blind von ihm abhiengen, weg-zujagen oder zu verabschieden, das Personale der hohenColiegien zu verändern, diejenigen zu entfernen, die ge-wöhnlich um die Person des Königs waren; kurz seinganzes Benehmen war so unerträglich, daß ausser ei-nigen, die großen Genuß von ihm hatten, jedermanndurchgängig von allen Ständen, seine eigne Dome-stiken mitgerechnet, ihn haßte und. verwünschte.

Dieser bittre Haß gieng sogar von ihm auf dieKönigin« Mutter über, welche niemanden «sah, hörte,sprach, ausser durch diesen Marschall, da er Sorgetrug, daß niemand sich ihr nahen durfte. Um sein An-sehn zu sichern und zu behaupten waren die Prevots vonJsle de France, und von der Connetablie, der Civtl-

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