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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
219
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Gegenwärtig also kam der Herzog von Neversvon dieser Reise zurück zu Ihren Majestäten nach Au-bctcrre, und brachte den Herrn von ThiangeS dahin,mit Schreiben vom Prinzen an den König und dieKönigin« Mutter, worin er Sie flehentlich bat, Ih.reu Unterthanen den Frieden wieder zu schencken.

Zu gleicher Zeit traf auch der englische Gesandtedaselbst ein. Er kam ebenfalls von dem Prinzen her,und wünschte, nach erhaltenem Auftrag von seinem Mo-narchen, sich für den Frieden zu verwenden.

Auch langten ferner Abgeordnete von der Ver-sammlung der Reformirten zu NimeS daselbst an, lindbrachten Schreiben mit, die denselben Gegenstand bc°zielten.

Ihre Majestäten nahmen diese allerseits gut undgnädig auf, und bezeugten: es werde nicht Ihre

Schuld seyn, wenn der Friede nicht zu Stande käme,indem Ihr einziger Wunsch wäre, Ihre geliebten Uu»terthanen zu ihrer Pflicht und Botmäsigkeit zurückkeh-ren zu sehen; Sie wären bereit, sie mit ofnen Armen -zu empfangen, und alles Vergangene zu vergessenu. dgl. m. Dem Prinz ertheilten Sie auf sein Schrei-ben gleiche Versicherungen schriftlich, wobei Sie nocheinige in seinem Schreiben berührte vorläufige Punktezu Einleitung einer gänzlichen Ausgleichung beant-worteten.

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Ihre Majestäten langten zu la Rochefoucault an-wo der Herzog von.Nevers abgieng, um sich wiederzu dem Prinz zu verfügen. Auch die Abgeordnetenvon Nimes wurden wieder zu ihrer Versammlung ab--gefertigt. Man verweilte daselbst drei bis vier Tage

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