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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
204
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ten Reformirten von da weg und nach Nimes gegan.gen seien , ohne die mindeste Erlaubniß Sr. Majestät.Vor der Abreise deS Hofs von Angouleme trafen auchwürklrü) zween Depurirce von dieser Versammlung ein,tvelä e aber nach Bourdeaux beschieden wurden, sobaldIhre Majestäten daselbst angelangt seyn würden. Sieerschienen daselbst, und hatten den Auftrag, diese Ab-reise ron Grenoble, aus schwachen Gründen, zu ent-schuldigen, Ihre Majestäten um Verzeihung wegendieses eigenmächtigen Schritts, und um Genehmi-gung ihrer Verlegung nach NimeS z - bitten.

Man ricth unter diesen Umständen Ihren Maje-stäten, ihre Gründe in Ansehung des Abgangs vonGrenoble für voll anzunehmen, so schlechtste auch wä-ren , und ihnen zu befehlen nach Montpellier zu gehen,um dort ihre Sitzungen fortzusetzen. Allein weit ent-fernt, dieß zu befolgen, hießen sie von Nimes aus dieWaffenergreifung des Herzogs von Rohan und der übri-gen Religionsverwankten gut, und bestätigten sie,schlugen dem Prinzen Bedingungen vor, unter denensie ihre Waffen mit den seinigen verbinden wollten, undschickten sogar Deputirte deßwegen an ihn. Dieß giengam 12. i;. i6 lg. 20. und 25. d. M- bei dieserVersammlung vor.

Dieser Abgang der Versammlung von Grenoblenach Nimes brachte den Marschall von LeSdiguieressehr gegen sie auf, indem der Hauptgrund, den sie an-führten, darin bestand, daß sie nicht frei genug daselbstwären, weil der MarschaU zu vielen Einfluß zu Gre-noble hatte, und man alles Gute, was sie thun undbeschließen würden, mehr ihm als ihnen zurechnenwürde.

Dieser Marschall betrug sich übrigens stets sehr gut,sowohl in Ansehung dieser Versammlung, als überhaupt

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