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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
171
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28 .

Aufgebracht über den gefaßten Entschluß wegen

Abschaffung des Droit annuel, und noch mehr aufge-' kstz. hetzt durch den Prinzen, hatte das Parlement erst imSinn gehabt, vor Ihren Majestäten zu erscheinen, undig! ^ Ihnen wegen dieser Iahrgerechtsame Vorstellungen zumachen; ließ sich aber endlich verleiten, noch weiter zu ge-hen , und sich an die Hauptsache zu machen. Sie faßtenstill!,»? demnach einen Schluß ab, vermöge deffen sie alle Prin-zen, Herzoge, Paus und Kronbeamte einluden undaufforderten, sich beim Parlement einzufinden, um ge-meinschaftlich die Unordnungen und Mißbräuche in derStaatsverwaltung zu beherzigen, und hierauf sachdien-5 M, liche Vorstellungen zu verabreden, um solche Ihren Ma-isch, jestätsn zu überreichen.

ü U«! Soviel besagte dem Wesen nach der Inhalt dieses

Schlusses, der Ihre Majestäten sehr entrüstete. Vonda an begann einiges Murren in der Stadt Paris, und^ ^ darauf brachten einige, welche die Sachen gern aufsmb k Aeusserste treiben wollten, dem Prinzen Mißtrauen bei,' und setzten ihm in den Kopf, in der Stadt scy für ihnkeine Sicherhei'.

In den ersten Tagen des Aprils arbeitete man aneiner Aussöhnung zwischen dem Herzog von Longuevikleund dem Marschall d'Ancre. Man brachte es auch da-hin, daß sie zusammen kamen, und einander umarm»ken; eS war aber nicht von langem Bestand.

6. 7.

Der Herzog von Rohan gieng nach Taintonge,und gab die bündigsten Versicherungen, Ihren Maje-

April.

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