den Irrungen beizulegen; allein diejenigen, welchestets dem Dienst des Königs getreu geblieben waren, ^hatten einen so starken Haß und Argwohn gegen die ^Andern gefaßt, daß sie durchaus nicht zu bewegen wa.ren, sie unter sich zu dulden; man fand vielmehr nöthjg,die königlichen Requet^nneister Mangot und Mazuyer,den StaatSrath, daselbst zurück zu lassen, um das Ver- «F klhalten und die Vergehungen dieser Verwiesenen ge-nauer zu untersuchen.
Man erhielt ferner zu Poitkers Nachricht, daßzwar der Herzog von Vendome angefangen habe, ei-nige Truppen in Bretagne abzudanken, daß aber den.noch dort noch immer so viele Unordnungen vorfielen,und die fortdaurenve Anwesenheit des Herzogs selbstin der Provinz die getreuen Diener des Königs in sol-cher Unruhe erhielte, daß es nothwendig sei), den Her-zog daraus zu entfernen, oder sich selbst dahin zu er«heben, um den schlimmen Zustand der Provinz selbstin Augenschein zu nehmen.
Man machte starke Einwendungen gegen eine sol-che Verlängerung der Abwesenheit Ihrer Majestätenvon Paris, wo Ihre Rückkehr nöthig schien, beson-ders wegen deS auf den i z. September ausgeschriebe-nen ReichStagn; indessen entschloß man sich dennoch,nach AngerS zu gehen, und unterdessen die janvstandevon Bretagne auf den t;. August nach Nantes zu-sammen zu rufen. Man dachte sich dabei, wenn derHerzog von Vendome sich dem erhabenen Befehl ge-maS zu AngcrS einstellte, so könnte man dann ruhignach Paris gehen, im entgegengesetzten Fall sollten Ih-re Majestäten weiter gehen, und den Landtag in Per-son halten.
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