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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
138
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auf hinaus, daß er neuen Aufschub suchte, und zur vor-läufigen Bedingung machte, daß man ihm wegen des.sen, was zuPoitierS gegen ihn und den Herrn Latrie ver-übt worden sey, erst Genuglhuung verschaffen sollte. Am

iZ.

brachen Ihre Majestäten von VloiS auf, um nach Tourszu reisen, wo Sie auch «m

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eintrafen. Der gerade Weg führte zwar eigentlichüber Amboise; da ober Ihre Majestäten hörten, daßdie Prinzessinnen von Conde, weit entfernt Sie dahinzu sich zu bitte», um dem Wohlstand gemaS im Schloßzu logiren, vielmehr in aller Eile von da aufgebrochenund Tag und Nacht nach Nogent le Rorrou forcgeeiltfeien ; so nahmen Sie Ihren Weg über Montrichardund Bleray.

Auf dieser Reise wurden Sie von einem großenZusammenfluß von Noblesse besucht, welche zwanzigbis dreißig Meilen weit herbeiströmte; die Ein»wohner in den Städten bezeugten überall eine unge-meine Freude, Sie zu sehen. Der Bischof von Por-tiers kam ebenfalls zu Ihnen, mit einigen Abgeordne-ten von der Stadt, um sie zu bitten, ihre Stadt mitHöchstdero Gegenwart zu beehren, und dadurch dieWirkungen gewisser unruhigen Hitzköpfe zu dämpfen.Niemand, selbst bis auf diejenigen, die als ver-dächtige Anhänger des Prinzen aus der Stadt hat-ten weichen müssen, schloß sich von der allgemeinenHuldigung aus; sie kamen wie die andern, und such-reu wenigstens sich zu rechtfertigen. Dieß veranlaßteIhre Majestäten auf einige Tage dahin zu gehen. Am

gierigen Sie daher von Tours ab und kamen am .

26. zu