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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
110
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Städten und Schlössern inMonkferrak einbüße. Manbeschloß, dem letzter» beizustchen und schleunigst eine Ar-mee von zwanzig bis fünf und zwanzig tausend Mann zuFuß,Franzosen undSckweizern, nebstzweikausendPferdenzu formiren. Zum Sammelplatz bestimmte man Vienne inDauphine', von wo ein Corps gegen Savoyen , Uonnoisund Bresse; einandres durch Provence gegen Nizza mar-schiren, ein drittes aber zu Schiss gehen sollte, um zuder Armee des Herzogs von Mantua, unter dem Kom-mando des Herzogs vvn NeverS, zu stoßen. Das besteund stärkste endlich sollte unter dem Mai schal! von LeS-diguiercs stehen, der damit in Piemont einzusalle»gedachte.

Ungefehr am letzten dieses Monats, den Tag nachseiner Ankunft, verließ der Herzog von Vendome miß-vergnügt Fontainebleau, unter dem Vorwand, daß ervom König und de. Königinn Regentinn übel ausgenom-men worden sey, welche ihrerseits sich wieder über ihnbeschwerten, daß er nachtheilige Reden über die Regie-rung geführt habe.

I u u i u s.

Der Prinz ging am dritten dieses Monats vonFontainebleau ab, ohne jedoch irgend einige Unzufrie-denheit blicken zu lassen.

Verdrüßlich darüber, daß er genöthigt wordenwar, das Gouvernement von der Picardie jeinem Nef-fe» , dem Herzog von Longueville, zu überlassen, und daßman -hm die zngesicherce Schadloshaimng dafür nichtverschale, verließ auch der Graf von Sc. Pol Fontai-nebleau