fache hatten > unzufrieden mit ihnen zu seyn, und dabeisie zu ermahnen, diese Versammlung bei Strafe der Un.botmäsigkeit einzustellen; würden sie weiter vorschrei,len, so werde man mit der äußersten Schärfe gegen sieverfahren; hätten fle aber eine gegründete Beschwerdezu führen, so würde man sie nach Maasgabe der Edict«beachten. Am eilften gieng der Herr von Rouvre mitdiesem Auftrag ab.
Auf der andern Seite gieng die Herzogin» vonka Tremouille, auf ihrer Reise nach Poitou und Tain,tonge in Privatangelegenheiten, am 2 7. oder 25. nachTaillebourg, einem starken Platz an der Charente, dreiMeilen von St. Jean d'Angely. Da die Königin»,ihr gesagt hatte, baß ein gewisser la Sousaye dorr kom-mandire, der eS gegen den König mit der Factivn desHerzogs von Rohan halte, so wußte sie es zu bemerk-stellrgen, daß sie ihn mit seinen Soldaten aus demSchlosse wegbrachre, und sich selbst darin festsetzte.
Sechs Stunden nach vollbrachtein Werk fandensich mehrere Adeliche aus St. Jean d'Angeli dasel 'st«in, unter dem Vorwand, sie zu besuchen; da sie abereine Hinterlist darunter argwöhnte, wie düs recht gutso seyn konnte, so ließ sie ihnen sagen, sie sey so mü-de von der Reise, daß sie sich außer Stand sehe, ih.ren Besuch anzunehmen. Unterdessrn traf sie alle Vor-kehrungen für die Sicherheit des Platzes, legte eine an-dere Garnison darein, und reiste nach einigen Tagenweiter. Dieser Strich durch die Rechnung beunruhig-te die zu la Rochelle versammelten Aufrührer nichtwenig.
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