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hingegen war es doch auch wieder höchst unangenehm,daß man diese Stelle dem Herrn von Arambure wiedernehmen sollte, dem der König sie verliehen, der jeder,zeit sehr gut gedienet hatte, und dabei von allen Recht,schaffenen allgemein geliebt wurde.
Endlich war doch in einem Schluß deS Staats-raths vom August d. I. verordnet worden: der Herrvon BenichereS sollte in sein Gouvernement wieder ein-gesetzt, der Herr von Arambure aber anderwärts mitSchadloshaltung bedacht werden. Als man diesemden Schluß notistcirke, äußerte er, er für sich wolltesich wohl dabei beruhigen, da eS einmal der Wille derKönigin» so fey; er gab aber zu verstehen, baß dieReformirten schwerlich es so hingehen lassen dürften,weil sie sehr übel aus den Herrn von BertichereS zusprechen wären.
Dazu kam nun noch mehr. Der Prediger Fer-rier, der wegen der auf der Versammlung zu Privaserlittenen Mißhandlungen seine Religion verlassen hat.te, erhielt ein StaatSrathsdecret zu der neuen Stelleeines Criminalassessors zu Nimes, unter der Bedin-gung, daß er denen von: Prästdialgericht daselbst ihrenVorschuß auf diese Stelle zurück erstatten sollte.
Diese beiden Schlüsse nun brachten das Volk unddie Beamten in Niederlünguedoc, gröstentheils refo»mirter Religion, so sehr auf, daß sie eine Synodal-versammlnng nach NimeS, und dann eine politische nachAigueSmorteä ausschrieben. Es wurde darauf beschlos-sen , sich der Vollstreckung beider Schlüsse geradehin zurvidersetzen, und weder den Herrn von Berkicheres nochden gedachten Ferrier zuzulassen, der sich dadurch ge-nöthigr sah, an den Hof zurück zu gehen. Sie wolltensogar den Herrn von ArambureS dahin vermögen, baß
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