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Ludwig xm.
strebende Hofparthie gerichtet. Von ihr sollte derKönig, mochte er wollen oder nicht, befceyt wer-den, um den Rath der Patrioten zu hören, welchenes besser gefiel, von ihm das Ädachstum ihrer Großezu ertrozen, als erst zu erbitten oder zu erschmeicheln;den Rarh solcher Patrioten, welche selbst ein Heinrichder IV. troz dem Glanz seiner Verdienste und Sie-ge — nach Sülly's (III.Th. S. 95 .) ausführlicherBerechnung — sich erst noch um Geschenke undGnadengehalce von mehr als 32 Millionen L. erkau-fen mußte, ehe er mir ihrem W-llen und also mitHosnung zum endlichen Schluß des langen Bür-gerkriegs seinen Thron befestigen konnte.
Dieser — schwarze — Faden der Einheit win-det sich durch die ganze Geschichte Frankreichs hin-durch. Bis zum Sturz des Königtums herab ist inihr eine in jedem andern Staat unerhörte und un-glaubliche Opposition der grosten Familien gegendie königliche selbst und den Hof sichtbar. Eineherrschsüchtige Opposition, deren Urbild in dem al-ten Vasallenzustand Frankreichs ausgestellt und de-ren Fortdauer durch die Znconsequenz, welche denMagnaten von jenem Zustand der Selbstherrschaftzur Befriedigung nicht genug überließ, zur Unter-drückung ihrer Rivalität nicht genug entzog, allzulange genährt wurde, — deren Ende aber eben des-wegen erst nach dem Sturz des Thrones selbst,
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