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ueFrankreich eifriger als je gewidmeten Herzens, inwenigen Zügen andeutete. In Fällen, wo eö die Nocherheischt, mag Verstellung wohl Klugheit ftyn, aber siewird zu einem sehr großen Fehler, wcnw esdarauf an-kömmt die Gesinnungen sprechen zu lassen, wovon' sichdaö Herz durchdrungen fühlt.
Während der Zeit daß jenes Urtheil an dem Königs«Mörder vollstceckt wurde, harten sich alle Prinzen undHerrn in dem Pallast auf dem Grevcplatz versammelt,dies schreckliche Schauspiel mit anzusehn. Allein derTod dieses Unmenschen konnte weder die Erinnerung anihren unvergeßlichen Heinrich schwächen, noch jdieThränenströme trocknen, welche ihnen lange Zeicjjausden Augen stürzten.
Ewiger, der du mit einem einzigen Wort alles Er-schaffene aus dem Nichts hervorriefst, und mit deinemWink das Weltall regierst, wie bewundenswürdig, wieunbegreiflich sind die Wege deiner Vorsehung! Du hastdie Seele meines großen Königs und Herrn nach deinerunendlichen Barmherzigkeit in deinen Schooß ausgenom-men. Laß deine Hand nunmehr ruhn; züchtige unsnicht mehr mit der eisernen Ruthe des Zorns, sondernhabe Schonung mit unfern Leiden I Beschirme unsereneu ausgehende Sonne, unfern Ludwig, vor denboshaften Anschlägen seiner Feinde! Walte mit deinerGnade über der Königin Mutter, wahrend sie der Re-gier», g d-eses Reichs, ihres gehorsamen Kindes, vor-steht ! Vc-leih ihren Rathgebern deinen Geist, damitsie in Allein deinen heiligen Willen vollbringen; damitihre Handlungen auf nichts anders abzweckcn, als aufdieEhre und Verherrlichung Deines allerchristlichsten Na-mens! Immer und ewig diene uns derselbe zum Schil-de gegen die Nachstellungen und Bosheit der Welt!
IV. Gr,