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ihn umbringen , damit er zur Erkenntniß komme, undsein Reich mit Feuer verheeren, damit rö gereinigt wür-de. Ungeachtet dieses Schimpfens und Schmähens,gestattete ihm dennoch weder die Wahrheit noch seinGewissen, den König geradezu einen Tyrannen zu neu-rien. Alles was er gegen das Leben dieses Fürsten sag-te, ward ihm in seinem Gemülhe von eben dem Rath-geber eingehaucht, welcher seinen Tod zu bewirken such,te. Der Reinliche, der die erste Mordthat begieng,brachte auch die erste Lüge vor. Schwer hielt es indeß,das Volk zu überzeugen, daß die Verbrechen sonst nie-mand als nur der Teufel zum Urheber habe. Um hin-ter die Wahrheit zu kommen, wünschte eS mit der groß»ten Ungeduld , daß dies Scheusal den Händen des Par-lemencs überliefert würde, daß man sich in einem sooußcrordentlichen Fall nicht an die gewöhnlichen Formenbinden, sondern sogleich dessen sammtliche Verwandten, sowie alle die, mit welchen er in Verbindung gestandenHatte, beym Kopf nehmen, und auf die Tortur bringenmöchte, um die wahre Beschaffenheit der Sache zu er-fahren. Aber in jenen Hähern Sphären pflegt man sichmehr nach den Wünschen der niedern zu richten.
Sonnabends, den fünfzehnten May, gegen Abend,ward er in die Conciergerie gebracht. Der Dberpräsi«denk de Hariay, der Präsident D'Espremrnil,wie auch die Herrn Bouin und Courtin, ließen eSffch sehr angelegen seyn, ihm so geschwind als es nurvhne Nachtheil der Gerechtigkeit geschehen konnte, denPrvceß zu macken. Die Königin schickte zu wieder-holtenmalen den Marquis D'Ancre zu diesenHerren, welcher mit geheimen Jnstruccionen versehenWar» und ihnen allerhand Vorschläge thun müßte, wo-durch sie die Wahrheit herauszuvringcu hoffte. Unketqndern ließ sie ihnen sagen , es habe flch ein Metzger er-hören,
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