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dieser sich so fehr übereilt habe. Der Legat suchte ihnwieder zu beruhigen, und erkheilte ihm den Auftrag, desfolgenden Tags zu den Franzosen zu gehen, und sie we-gen jener Mißhclligkeit so gut als möglich wieder zu be-sanftigcn. Cr verfügte sich demnach zu ihnen. QSsie nun gleich über das, was sich ereignet haw,sehr aufgebracht waren, so bezeigten sie doch keine Lustgegen ihn, die Unterhandlungen abzubrcchen, sondernbeschlossen vielmehr, daß von diesem ganzen Vorfall niewieder gesprochen werden solle. Herr von Sillerigab ihm sogar, als er ihn ohne Beyseyn des Herrnvon Bellievre sprach, einiges Licht, daß man nichtabgeneigt sey, die Sache auf eine gütliche Art beyzule-gen. Der General verschafte daher dem Legaten beyseiner Zurückkunst eine sehr große Erleichterung, denndie Erinnerung dessen, was begegnet war, hatteihm eine schlaflose Nacht gemacht. Ueberhaupt brachteer die meisten Nachte während der Friedensunterhand,lungen nicht viel besser zu; denn über die geringsteSchwierigkeit gericth er in Angst, und auf der Stellegab er sich alle nur erdenkliche Mühe dieselbe zu b«seitigcn.
Am dritten Marz des Morgens, kamen die Sxa>nier und der savoyrsche Gesandte mit einander überein,bey dem Könige von Frankreich, und zwar vermit-telst einer Unterredung mit dessen Deputaten, daraufanzukragen, daß er aus Gunst und Geneigtheit gegenden König von Spanien, sich gefallen lassen möge,die Entscheidung der Mißhelligkeitcn, welche vielleichtzwischen Seiner Majestät und dem Herzoge von Sa-voyen entstehen möchten, Seiner päbstlichen Heilig«keit anheimzustellen; und nachdem dieser Beschluß ge-faßt war, ward wieder Versammlung gehalten. DieFranzosen waren jedoch von diesem allem unterrichtet.
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