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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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ungsweift zu verstehn. Als sich hierauf einige Schmie-tigkeicen äußerten, bat der savoyische Gesandte um Cr-laubniß, sich in französischer Sprache ausdrücken zudüc-fen, um hierdurch seinen Bortrag verständlicher zu mg.chcn. Nun fiengen sie samt und sonders an französisch zgreden, und einer nach dem andern untersuchte das Schrei-ben Seiner Allerchristlichsten Majestät von Wort zuWork. Herr von Belli cvre sagte, der König haltedafür, daß er weder an irgend einen Traktat, noch auden Inhalt sciries Schreibens gebunden fty, weil im»dasselbe nicht zu gehöriger Zeit benutzt habe, und alle Un>kerhandlungen Lurch den darauf erfolgten Krieg unkerbro.chen worden waren. R ichardot versetzte hierauf, ebendieser Bruch, und zwar durch Waffengewalt, ftp cmdeutlicher Beweis von einer schlechten Prozedur. Hier-über ward Herr von Bellievre höchlich entrüstet, undsagte, Frankreich habe noch nie etwas unternommen,ohne seine Sachen sehr gut zu machen.

Da alle diese Reden in französischer Sprache vor-getragen wurden, so verstand der Legat nichts davon,und sagte kein Wort dazu. Eben so machten cs die Lu-dern Parteien, welche geraume Zeit ein tiefes Still-schweigen beobachteten. Da nun der Franziskaner«General sah, daß ihnen die Galle stieg, und da er be-fürchtete, man möchte sich vielleicht noch derberer Aus-drücke bedienen, so sagte er zum Legaten, man könnecs vor heute dabcy bewenden lassen. Der Legat dachtedem, was ihm der General gesagt hakte, ein wenig nach,und ob er gleich aus dem ganzen Vorgänge nicht rechtklug werden konnte, so sagte er doch, dergleichen Zän»kereyen pflegten gemeiniglich mit mehr Erbitterung alsBilligkeit verbunden zu ftyn, stand sodann auf und brachdie Unterhandlungen ab. Herr von Bellievre hat-te kaum noch so viel Zeit, dem savoyischen Gesandten zu

sagen;