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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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zählte ihm diesen Vorfall, und übergab ihm das Messer.Lugoli verhörte die Frau des Kerkermeisters in Betreffdes Gifts, den Priester wegen des Messers, und denitaliänischcn Edelmann in Rücksicht dessen, was sich zuLion ereignet hatte. Am acht und zwanzigsten Augustward der Gefangene dreyma! verhört, und auS diesenVerhören thcile ich Ihnen folgendes mit: Sein Na-me war Pierre Barriere, genannt la Barre, sein Ge-burtsort Orleans. Anfänglich trieb er die Beschäfti-gung eines Lastträgers, dann ließ er sich von einem Ca-pitän Namens la Tour zu allerlei) Schandthaten gebrau-chen, bis er endlich bey einer gewissen vernehmen Da-me in Dienst trat. Bcy dieser blieb er ein Jahr.Nachher gieng er als Gendarme unter die Compagniedes Herrn von Albigni, und zog ein Jahr lang fürdie Ligue zu Feld, bis ihn Herr de la Gucsle,Gouverneur von Iffoirc, wo er sich einige Tage aufge-halten hatte, zu sich nahm. Schon zu jener Zeit, woec sich dey der vorerwähnten vornehmen Dame aufhielk,war er aus den Einfall gekommen, den König, entwe-der mit einem Messer oder mir einer Pistole, nuttcuunter seiner Leibwache zu ermorden. Seiner Einsichtnach glaubte er eine sehr verdienstliche und Gott gefälli-ge That zu vollbringen, wenn er einen König ums Le-ben brächte, der einer andern Religion zugelhan sty,als er. Als ihn Herr de la Gucsle wieder fortschickte,begab er sich nach Lyon, und erkundigte sich daselbst,bey einigen Ordcnsg. istlichen, ob er nun noch, da derKönig zu unsrer Religion tckergelreken scy, ihn recht-mäßiger Weise ums Leben bringen dürfe. Man antwor-tete ihm: Nein! Hier sah er sich genöthigt, seinen Man-tel und ein Paar seidene Strümpfe zu verkaufen, weiler kein Geld mehr hatte. Von Lyon, sagte er, seyer durch Burgund noch Paris gegangen, und als ernach Melun gekommen wäre, habe er die Nacht in ei-ner