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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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und durchfchneiden, nicht ohne mirakulöse Vorrich-tungen glaublich findet und dem, was der Vernünf-tige, weil es zutrift, Zufall nennt, fein Recht nichtlassen will, wie sehr findet sich dieser durch die soganz isolierte Thal des bigoten Elenden widerlegt!Nichts als die Verrücktheit dieses einzelnen Hlm-metverdieners bedurfte cs, um in dem Augenblick,wo man sagen konnte: jetzt oder später nicht mehr!einen die Erdenhalfte durchkreuzenden Plan mitzwey Fauststößen zu zernichten.

Welch ein Erdengefchlecht wir sind, dessenVerwandlungen ob sie Jahrhunderte früher oderspäter erfolgen sollen, mit der Gewissensangst undden Visionen eines Selbstpeinigers unzertrennlichZusammenhängen. Doch, weg von dieser über dieGeschichte hinauseilenden Frage!

Zur Ehre derMenschheit erhelltlaus den genaue-sten Forschungen über Ravaillacs Greuelthat, daßwenigstens die Bosheit, daß am allerwenigsten vater-mörderische, landesverrätherische, meuchelnde Bos-heit an dem blutigen Hinwegraffen des gleich gutenund großen Königs keinen Antheil hatte. Sovielseinem großen Gegner, dem furchtbar bedrohten, soweit ausgebreireten Herrscherhause von Spanien,gerade in dem damaligen Momente an der Frage:ob Heinrich noch Jahre oder Minuten zu leben iMden solle? liegen mußte; dennoch findet der un-partheyische keine Spur, daß irgend ein Glied deserbitterten Stamms jene Frage willkührlich sich selbstzu beantworten gestrebt habe. Wer gewinntnicht Zutrauen zu den Menschen, wenn er sieht,daß sie, auch wo der höchste Eigennuz und das Le-ben eines Einzelnen gegeneinander auf der Wag-

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