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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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Triumvirs hingegen war zu viel daran gelegen.' mir der Per«son des Königs den Schein der NeHtmäsigkeit ihrer Was»fen , und eine Legitimation ihrer Prsceduren (denn diesePuppe konnte man befehlen lassen, was man wollte) aufihre Seite zu bekommen. Sogleich nach ihrer Wieder«Vereinigung in Paris ließen sie ihre erste Sorge seyn, sichdieses Vvrtheils zu versichern. Sie eilten mit einem zahl-reichen Gefolge von Reiterei nach Fontainebleau, wohindie Mutter den König von Melun geflüchtet hatte, und er.klärten ihr ohne Umschweif, sie waren da, um den Königmit zu nehmen, ihr selbst siehe es frei hin zu gehen, wo esihr beliebe, wenn es ihr nicht gefällig wäre, mit ihnen zukommen.! Alle Weigerungen, Bitten und Vorllellnnrgen helfen ihr nichts; man ertheilt Befehl zum Aufbruch,und, will sie wohl oder übel, so muß sie wir, um dcn M.nig nicht ganz zu verlieren. Das königliche Kind selbst,»as von dem alle» nichts begriff, weinte mit, weil es sei.ne Mutter traurig und bestürzt, und die Hofdamen inLhränen erblickte. So wurde er nach Melun und dann nachParis im Triumphe geführt, und die Reformierten waren zuspät gekommen.

Wahrscheinlich würden in unfern Togen hunderttau»sende nicht geblutet haben und noch bluren, wenn im Früh-jahr 1562. Prinz Lande' nur dreihundert Reuter zwcmLage früher hätte zusammcnziehen können!

,, Die Königin» sagte der listige Bischofs tu in Pritt«,, Zen möchte gern etwas für Sie khun; Sie wissen,, aber wohl) daß sie dieß nicht kann, wenn Sie nicht wer nigstens den Schein auf ihrer Seite zu haben suchen.,, Machen Sie also den Antrag: wenn man dein Vaterlandsnicht auf andre Art die Ruhe wieder gebest könne, soll«ten Sie lieber mit ihren Freunden das Reich verlassen,wenn nur die Triumvirs selbst ebenfalls den Hof vrr. ließen. Dieß werden sie nicht wollen, und durch enr so billiges edles Erbieten werden Sie es der Königin» mögt,, lich machen, auf Ihre Sette zu treten, und die ganze ge«hässrge Schuld des Kriegs auf .Ihre Feinde wälzen.

6. Der