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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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476
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Ueberhaupt muß hierinn die Vernunft uns zurFührcrinn dienen, eie uns ermahnt,^nie die Waffen zuergreifen, wenn mehr eine gerechte und große Noch sie-uns au'zwingt; denn der Krieg ist ein sehr gewaltsamesausserordentliches Mikkci, das raufend Wunden schlagt,um Eine zu heilen, das also nur in ausserordentlichenFallen angrwendet werden darf. Dagegen muß manstets den Frieden wünschen; einen solchen nämlich, vondem man sich Dauer und Billigkeit versprechen darf:denn ein falscher verdient diesen Namen nicht, sondernsollte Fallstrick heissen, wie der zweite.

Die andern taugten eben so wenig, da ste sokurz gehalten wurden!" sagt vielleicht jemand.

Ich bin nicht dieser Meinung; denn ich glaube,daß sie bis zur Zeit ihres Bruchs sehr vorchciihast wa-ren. Ich berufe mich auf die Erfahrung, und glaube,Dieser Einwurf ist eben so schwach, als wenn jemand sa-gen wollte: der und der war ein schlechter Mensch, denner wurde nur fünfzehn Jahr alt.

Ich berufe mich vielmehr eben auf diesen Umstand,um zu beweisen, daß sie gut waren; denn man ließ sienicht lange bestehen, eben weil man fand, daß sie fürdie Hugcnotcn nicht nachthcilig genug seien.

Gott wolle unserm in physischer und moralischerHinsicht so sehr zerrütteten Vaccrlande einen so gutenFrieden schenken, daß cs sich wieder erholen und auf-blühen kann, um in Zukunft nicht langer das Mahrchender Nationen, sondern ein Beispiel der Tugend zu styn.

Anmer-