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Von diesen beiden Meinungen drang die letztere,die aber die schlechtere war, wie die Erfahrung lehrte,durch, und wurde befolgt.
Da ich als Kriegsgefangener auf dem Weg zuKönig Karl nach Tours, durch Loudun kam, ließ derKardinal von Lothringen mir sagen, er wünschte michzu sprechen. Ich machte ihm meine Aufwarrmrg, undwurde ungemein artig von ihm empfangen und unter-halten. Endlich kam er auch auf das Kriegsfach, woriner kein Fremdling war ") und sagte: Der Grundvon dem Unfall des Admirals und der Seimgen habein der Belagerung von PvitierS gelegen; denn er habevon seinem Bruder gehört, man müsse sich hüten,einen großen wohl versehenen Platz anzugreifen, wennman noch einen wichtigen, Zweck zu verfolgen hatte.Dieß wäre damals unser Fall gewesen, da die königli-che Armee ohne Leben, geschwächt und halb zerstreut war,so daß wir hätten bis Paris marschiren können, ohneWiderstand zu finden. So aber hätten wir ihr Zeitgelassen, sich wieder in Verfassung zu setzen, und selbstuns anzugreifen, als wir schon halb zerrüttet gewesenseycn.
Unser Fehler, gnädiger Herr — sagte ich — wirdIhnen zur Warnung bienen, nicht in einen gleichen zuverfallen.
Wir werden uns wohl hüten! gab er mir daraufzur Antwort.
Wir dachten aber beide noch nicht an das, wasnachher geschah, und als es wirklich dahin kam, sah ichwohl, das unser Beispiel wenig aus sie gewürkt hatte,und daß sie nichts desto weniger wieder über denselbenStein gestolpert waren.
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