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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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li'ch seien , alles plünderten, wo sie durchzogen, unddann Mine machten, in Frankreich einzufallen, chm esebenfalls auszuplünvern, wenn sie keinen Widerstandgefunden hatten.

Allein der brave tapfre und acht katholische Fürst,Herzog von Guise, rüstete sich sogleich, und gieng ih-nen, ohne ihre Ankunft erst zu erwarten, mit seinervbschvn schwachen Macht entgegen, griff sie in der Ge-gend von Zabern an, und machte sie alle nieder, so daßkaum tausend übrig blieben, um die Nachricht von ih-rer Niederlage in ihre Heimath zu bringen.

Die Frau Regentinn fand es jedoch nicht gut, daßer die Truppen des Königs unter izigen Umstanden dar-an gewagt hatte, welche bei dessen gegenwärtiger Gefan-genschaft gespart werden mußten, um einer größernMachtentgegen gestellt zu werden, wenn ctwaodie bei Paviasiegreiche kaiserliche Armee in Frankreich einfallen wollte.Würklich wollten sie auch den König auf diese Meinungbringen, und dadurch dem Herzog einen Übeln Skreichbereiten; allein der Connetable verhinderte dieß durchseine Gegenvorstellung, und that hierdurch dem Herzogeinen wahren Freundschaftsdienst.

Sv sagt das Buch. Ich habe mir jedoch dage-gen von allen Herrn und Damen aus jener Zeit sagenlassen, daß zwar allerdings die Regentinn den Königdeßwegcn aufbringen wollte; denn sie ließ sich öftersvon Leidenschaft himeißen, auch hatte der Kanzler duPrat, der sich, ohne etwas davon zu versiehe«, immermit ins Kriegsfach mischen wollte, dieZ i» die Ohrengesicht, bis der König es dennoch sehr gut gethan fand,ohne eines ander« Vorsprechers zu bedürfen, als Ver-nunft und Billigkeit, die von selbst dafür sprachen.

Einige