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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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durch die großen Strapazen sehr mitgenommen wordenwar. Der Rückmarsch wurde dadurch zu großer Zu-friedenheit des Königs sehr befördert/ und jedermannmußte, trotz seinen Neidern, diesen ehrwürdigen Greisund greisen Helden lieben und ehren, der mit seiner Un-terstützung so zu rechter Zeit gekommen war.

Dergleichen alte Generals, wenn gleich ihnen nachund nach die Kräfte versagen, wissen doch noch biswei-len im Nokhfall einen guten Coup auszuführcn, wie die-ser hier. Denn als er auf diesem Rückmarsch hörte, daßder Kaiser la Fere belagern wollte/ warf er sich hinein,um die Belagerung übzuwarten, und fieng an, cs zu be-festigen und in Verfassung zu setzen, so wie wir es gegen-wärtig erblicken; und über dieser Arbeit starb er miteinem sehr schönen bleibenden Nachruhm *).

Er hinterließ einen sehr rechtschaffenen braven undkapfern Sohn, der bei allen Gelegenheiten seinem Herrnsehr gut und tapfer diente, wie z. B. in der Schlachtbei Cerizvlles. Bei seiner Zurückkunft bekam er aucheine Compagnie Gensd'armen von fünfzig Mann, dieHälfte von der des Herrn von Bvukiercs.

In einem Scharmüzel in Piemont that er sich sehrhervor; als er aber, nebst dem Herrn von Damville,und dem Vidame von Chartres, sich zuweit vor an diefeindlichen Verschanzungen wagte, stürzte sein Pferd mitihm in den Graben, und er siel den Arm auS. Indem nachhcrigen bürgerlichen Krieg endigte er sein ruhm-volles Leben ruhmvoll in der Schlacht bei Dreux.

*) An einer Krankheit im Hahr i;;2. Sein Taufnamewar Liaudius.