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zu vvm Köm'g vorzuweiftnj hatte, sondern bloS nach sei-nem Gutdünken ganz auf seine eigne Faust in der Sa.che sprach und rieth. Brion führte nachher zu seinerEntschuldigung an, er habe geglaubt, der Kardinal rich-te ihm dies von Seiten und im Namen dc6 Königs aus,da er so vorzüglich gut bei Ihm sicher allein der Cardi-val entschuldigte sich, er habe ihm das nur so für sich nachseiner besten Einsicht und Meinung ganz unvorgreiflichgerathen; er habe freilich die wahre Lage der Sachennicht so völlig übersehen können, wie der kommandiren-de General; aber eben deßwegen hatte dieser es besterüberlegen und darnach verfahren sollen, ohne sich an desCardinals Privalmeinung zu kehren.
So viel ist gewiß, daß der König darüber sehr un-gehalten auf ihn wurde, daß er Ihm dadurch SeineAngelegenheiten in ihrem besten Gang verdorben, unddem Kaiser Frist gelassen hatte, seine Maasregcln dage-gen zu nehmen.
Einige Zeit darauf nahm daher der König von ei-nigen Erpressungen des Herrn von Vrion in seinem Gou-vernement Brion, die bei Ihm angebracht wurden, An-laß, ihn gefänglich einzuziehen, und ihm seinen Prozeßmachen zu lassen, und zwar wie dem gemeinsten Ver-brecher auf dem Armensünderstuhl. Er begnadigte ihnfedoch nachher und schenkte ihn das Leben, was er aber»ichk mehr genießen konnte. Denn von der großenFurcht blieb sein Puls aus und stockte, und konnte auchdurch keinen noch so großen Arzt je wieder ordentlich inGang gebracht werden, so daß er würklich einige Zeitdarauf starb.
Er hinterließ zween sehr wackre und tapfre Söhne.Der eine war der Graf von Charny, ein sehr braverrechtschaffener Herr, der sich in seinem Gouvernement
Burgund
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