Königs sehr Viel vergab. Der König fand es aberauch nicht gut, und machte ihm bei seiner Zurückku:,fkkein freundliches Gesicht, sowohl deßrvegen, als wegenseiner Religion, weßwegen er nachher Kanzler des Kö-»nigö von Navarra wurde»
Der Gesandte sage lieber in kurzen Norken deswahren Punkt und Grund der Sache, Ließ ist das Ber-ste , wie ich auch von mehrern einsichtsvollen» Männerngehört habe; denü der große Schwall und Wirrwarr vonWorten, womit man sich überschüttet, verderbt Mehrals er gut macht, und bisweilen paffirt es einem durchjene Vielredenheit,, daß man Mehr sagt, als man sollkäund wollte.
Darum lobt man auch so sehr die naive Kürze dekwackern Leute, der venetianischon Gesandten, dis ihreWorte so kurz fassen als möglich, und unsre Königsnicht mit langen Sermonen ermüden, sondern kurz ab»brechen, wie ich bei unfern lehtern Königen, besondersLei Heinrich III. gesehn habe. Wenn sie da so kurz alsmöglich die Hauptsache gesagt hatten, fiengen sie dannsogleich an, vertraulich mit ihm zu reden, fragten ihnnaiv, wie er sich befinde, was er treibe, wie er die Zeitpaffire, kosten bisweilen auch wohl von Damen, und diesmachte dem König ungemeines Vergnügen, besondersda er diese Republik so vorzüglich liebte, wegen der gu->ken Aufnahme die er dort gefunden hatte.
Der große Kaiser selbst erfuhr es mich gak Wohl,wie übel er sich vorgesehen hatte, indem er seinen Gran-vM an den König schickte; denn so ein geschickter Manner auch war, konnte er dennoch, als es auf den Ehren-und Nitterpunkt kam, nicht so recht fort kommen, wiewohl ein Marquis Gasto, ein Ferdinand von Gonzaga,und andre an seiner Stelle zu antworten gewußt hätten«
Sein