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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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191
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»nen hätte, nur mußte er der Frau Regenkmn nickt dieWahl lassen; denn diese gab lieber die beiden Kindersehr weislich dafür hin, was manche Großmutter nichtgethan haben würde, und was würkilch auch die Mut-ter, die gute fromme Königin« Claudia, sehr schmerz-te, die aber nickt gefragt wurde, weil man sie ohnehinnichts gelten ließ.

Hätte freilich der Kaiser sich die Wahl Vorbehal-ten, und alle diese großen Herrn genommen, so benahrner dadurch dem König alle Mittel, ihn zu bekriegen , undzwang ihn so, den Vertrag zu halten, denn ohne diese-großen Generale hätte der König nichts ansangcn können.

Der Kaiser begierig also allerdings einen großemFehler, und der König und seine Mutter handelten seheweislich, daß sie nicht die großen Feldherrn,'sonder»lieber die Kinder Hingaben; denn was konnte ein sechs-jähriger Prinz helfen. Der Kaiser soll eS aber auchnachher sehr bereut haben.-

I.IV.

Gegen die

Wahl zu K i r ch e nPfründen»

den König Franz vorzüglich bestimmte, das Con-cvrdat mit dem Papst zu machen, um alle Wah-len zu Biöthümern, Abteien und Prioreren abzuschaffen,und sich das Nominationsrechc berzulegen, waren thiilsdre ungeheuer» Mißbräuche, die sich bei den Wahlen

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