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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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Seite
178
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I.H.

Der Dauphin Franz.

Erster Sohn Franz I.

i^^ieser Prinz, der mit seinem Vater beigesetzt wur-de, ist derselbe, der zu Lyon vergiftet worden,und zu Tournon gestorben war. Gott mag denen ver-zeihen, die eS thun ließen! *) Es muß sie aber schwerauf dem Gewissen gedrückt haben, einen so braven arti-gen Prinzen, der so viel für die Zukunft versprach/in einem so zarten Alter so jämmerlich ermordet zuhaben.

Er war von ganz anderem Temperament, als fei-ne beiden Brüder; denn er war sehr kalt, gemäßigtund gesetzt, wie er sich bei der ganzen großen Versamm-lung zu Marseille z«igke, die bei der Vermählung VeSHerzogs von Orleans mit der leiblichen Äichke desPapsiS, Catharina von McdicrS, daselbst zusammenkam. Alle Liese Fremde, Hohe und Niedre, sollensehr auf ihn gefthn haben, wer! er so ziemlich von ihremTemperament war. Besonders liebten und bewunder-ten sie ihn wegen deS sanften, einnehmenden, klugen undbescheidnen in seinem Betragen.- Cr kleidete sichnicht gern bunt, sonders meistens schwarz.

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*) Ca-Herina von Nc^iclS und Karl V. waren deswegennicht nur in L«rdacht sv!-r ern sogar würkitch angeklagt.M, s. Le 1 'bou L. I. und die Anm. dazu.

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