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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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Seite
130
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Denn Königen ist dieß Glück eigen, ja der Sieg selbstbegleitet sie, wie wir an unserm König Karl VIII. beiTaro, an Ludwig Xk. zu Agnadello, und noch ganzneulich an unserm gegenwärtigen Monarchen zu Ma-,, rignano gesehen haben. So gut, nolhwendig undnützlich ist die Gegenwart des Königs, und es ist gaxnicht zu zweifeln, daß seine braveGensdarmcrie, wennsie ihn voran in die Schlacht eilen sicht (denn er wirduns den Weg zeigen), seinem Beispiel folgen, undjedes feindliche Corps über den Haufen werfen wird.Darum, Sire, schlagen Sie, wir sind dabei!"

Wenn dieser Rach auch nicht gut und nützlich war,so kam er doch von einem rapfern großen Herzen, dasfür Ehre ischlug. Die Schiacht wurde geliefert, under hielt sich darinn sehr brqv, als Feldherr und als Krie-ger. Da er aber sah, daß es übel ablief und der Siegsich auf der Feinde Seite neigte, so beschloß er, zu ster-ben , nachdem er zuvor noch alles Mögliche gethau hatte,den Rest der Schweizer und einige Cavallerie zu sam-meln und zum Stehen zu bringe«, aber vergebens.

Nein, diesen jämmerlichen Unfall kann ich nm alle Schätze der Welt nicht überleben: ich muß im Ge-dränge fallen!" sagte er, schob sein Visier auf,warf sich hinein, und siel. Ein schönes Ende, einesbraven Mannes würdig, um der Schande und den Vor-würfen über seinen gegebenen Rath zu. entgehen.

Der Herzog von Bourbon soll ihn in der Schlachtangelegentlich gesucht, und mehrern seiner Leute empfoh-len haben, um ihn, wo möglich, lebendig in seine Ge-walt zu bekommen , und ihm einen bitkcrn Schimpf zu-zufügen ; wo nicht, so sollten sie ihn niederinachcn. AlSer ihn nachher kvdr auf dem Schlachtfeld erblickte, sag-te